Yooka-Laylee

Let’s Play Yooka-Laylee – das Warten hat ein Ende

Unterbrecht uns, wenn ihr den schon kennt: Ein großes Tier trägt ein kleines auf seinen Schultern, das fliegen kann, und das Duo ist nach einem Musikinstrument benannt. Nein, die Rede ist nicht von Banjo-Kazooie – zumindest nicht direkt. Stattdessen geht es um Yooka-Laylee, den inoffiziellen dritten Teil der Reihe, entwickelt von Überresten des Rare-Teams und per Kickstarter finanziert.

Dritter Teil einer einteiligen Reihe

Moment, gab es nicht ein „echtes“ drittes Banjo-Kazoo… NEIN GAB ES NICHT! Aber ganz vergessen dürfen wir Nuts & Bolts (leider) nicht, denn dieses Spiel war schließlich die volle Garnitur Sargnägel für Banjo-Kazooies frühes Grab. Doch im Jahre 2012 schlossen sich einige ehemalige Rare-Angestellte zusammen, um einen würdigen Nachfolger – wenn auch nur im Geiste – der vielgeliebten Nicht-Ganz-Trilogie zu schaffen. Nach einigen Startschwierigkeiten wurde daraus das Studio Playtonics, und Yooka-Laylee ward geboren.

Ist die Verwandtschaft geklärt, muss auch nicht mehr erläutert werden, von welcher Art das Spiel ist, oder? Natürlich wird in Yooka-Laylee fleißig gejumpt und gerunt, und das dynamische Duo sammelt eine Menge Sachen, die allesamt reden. Gott bewahre, in so einer Welt mal Klopapier kaufen zu müssen! Die Frage ist: Hat Yooka-Laylee auch eine eigene Identität – die eines originellen Spiels mit Anklängen von Banjo-Kazooie – oder ist es nur die dünne Kopie von etwas, was mehr als 15 Jahre zurückliegt?

Als alter Banjo-Kazooie-Veteran schaut sich Speedy die Sache mal an. Musik und Gameplay, Story und Spaß, gekochte Skelette und Enten im Glas – Speedy will’s wissen und sagt zu sich: „Hey! Das klingt nach einem genialen Let’s Play!“


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